Erkennungsdienstliche Massnahmen nach Art. 260 StPO können das Recht auf persönliche Freiheit bzw. körperliche Integrität (Art. 10 Abs. 2 BV) und auf informationelle Selbstbestimmung berühren (Art. 13 Abs. 2 BV und Art. 8 EMRK; BGE 145 IV 263 E. 3.4; 136 I 87 E. 5.1; 128 II 259 E. 3.2; je mit Hinweisen). Es handelt sich hierbei jedoch lediglich um einen leichten Eingriff in die Grundrechte (BGE 145 IV 263 E. 3.4 mit Hinweisen). Als Verfahrenshandlung einer Strafbehörde, die in die Grundrechte der betroffenen Person eingreift, stellt die erkennungsdienstliche Erfassung eine Zwangsmassnahme im Sinne von Art. 196 StPO dar.