Zudem habe der Beschwerdeführer angegeben, aktuell nur noch zu weitgehend normalen sexuellen Fantasien seiner früheren Partnerin und deutlich seltener als zuvor zu masturbieren, was auf ein vermindertes Interesse für Sexualität hinweise. Der Gutachter führte aus, dass dieser Umstand auf den depressiven Zustand des Beschwerdeführers zurückzuführen sei und im Falle der Aufnahme einer neuen Beziehung die Sexualität und dabei insbesondere auch die fetischistischen und urophilen Fantasien wieder zunehmen könnten.