aus, dass es sich bei der ADHS-Diagnose um einen deutlichen Risikofaktor für eine Schizophrenie handle. Viele Menschen die ADHS in der Kindheit und Jugend zeigten, würden später schizophrene Störungen entwickeln. Dabei sei es jeweils schwierig zu beurteilen, welcher Störung man das Verhalten zu schreibe (a.a.O., pag. 347 Z. 39 ff.; pag. 349, Z. 1 ff.). Auf Frage, ob er, wenn er 2019 mit der Begutachtung des Beschwerdeführers beauftragt worden wäre, die Prodromalphase erkannt hätte, gab Dr. med. univ. U.________ zu Protokoll, dass es schwierig sei, dies retrospektiv zu beurteilen.