Die Androhung einer Busse sei durchaus geeignet, ein beklemmendes Gefühl hervorzurufen und ein bestimmtes Verhalten zu erzielen. Zum Vorwurf des Amtsmissbrauchs bringen die Beschwerdeführenden vor, die Behörden müssten die neueste Rechtsprechung kennen und berücksichtigen. Indem der KAD dies nicht getan habe, habe er bewusst eine falsche Quarantäneanordnung ausgestellt oder dies zumindest in Kauf genommen. Dass der KAD gegenüber den Kindern der Beschwerdeführenden immer wieder gleich vorgehe, zeige, dass das Verhalten kein Versehen sei, sondern ganz bewusst auf ein gültiges Rechtsverfahren verzichtet werde.