Beim Verurteilten konnte nach Abbruch des WAEX keine Haaranalyse (infolge Rasieren des ganzen Körpers) durchgeführt werden. Das Rasieren der Haare ist aber kein genügender Beweis für eine Verschleierung des Drogenkonsums. Für den Zeitraum bis Juni 2021 kann daher nicht von einem Substanzkonsum ausgegangen werden, zumal sämtliche bis dahin abgenommenen Urinproben negativ waren und nicht ersichtlich ist, inwiefern der Verurteilte diese hätte manipulieren können.