Der psychiatrisch-psychologische Dienst hielt fest, dass der Verurteilte weiterhin kaum weder extrinsisch noch intrinsisch motiviert gewesen sei, sich vertieft mit seinen Problembereichen auseinanderzusetzen, und er sich in den Gesprächen eher passiv und verschlossen verhalte. Da er seine Abstinenz von Suchtmitteln – objektiviert sowohl durch Urin- als auch Haaranalysen (die letzte Haaranalyse erfolgte am 5. Februar 2021) – aber weiterhin aufrecht zu erhalten vermocht habe, führe der Verurteilte Bausteine eines individuellen Risikomanagements aus, das eine deliktpräventive Wirkung im Veränderungsbedarf entfalte.