Die Persönlichkeitsakzentuierung stelle keine psychische Störung von Krankheitswert dar. Es liessen sich jedoch für ihn charakteristische Wesenseigenschaften und Verhaltensbereitschaften feststellen, welche über das Mass einer (hypothetischen) Durchschnittspersönlichkeit hinausgingen und teilweise als unreif, vor allem aber als dissozial bezeichnet werden könnten. Dissoziale und unreife Verhaltensweisen überlappten sich. Betroffene mit dissozialen Anteilen verhielten sich meistens berechnender und kontrollierter. Sie könnten in Paarbeziehungen Akzelerationszeichen zeigen. Das sei auch beim Verurteilten der Fall.