Beweispflichtig ist der Täter; es liegt eine Umkehr der üblichen Beweislast vor (RIKLIN, a.a.O., N .13 ff. zu Art. 173 StGB; TRECHSEL/LEHMKUHL, a.a.O., N. 14 zu Art. 173 StGB). Der Wahrheitsbeweis für die Behauptung oder die Verdächtigung, jemand habe eine strafbare Handlung begangen, ist gemäss Bundesgericht grundsätzlich durch eine entsprechende Verurteilung zu erbringen (vgl. BGE 106 IV 115 E. 2.c; Urteil des Bundesgerichts 6B_1222/2019 vom 21. Januar 2020 E. 6.2).