Selber sagte sie aber aus, auf dem Baseballschläger kein Blut gesehen zu haben (Einvernahme vom 2. November 2020 Z. 568 f.). Damit setzt sie sich in Widerspruch zur tatsächlichen Sachlage. Wie die von der Tatwaffe erstellten Fotos zeigen, war der Baseballschläger nämlich grossflächig mit Blutflecken versehen (Haftakten pag. 44). Auch einer der Polizeibeamten, welche nach der Beschwerdeführerin als erste vor Ort waren, sah Blutspuren am Baseballschläger (Berichtsrapport Jonathan Eggen vom 19. Oktober 2020). Jedoch ist davon auszugehen, dass das Blut auf dem Baselballschläger, wie das (übrige) Blut am Tatort, am Montagmorgen eingetrocknet war und nicht mehr getropft hat.