Gestützt auf den ausführlichen Berichtsrapport der Kantonspolizei vom 14. September 2020 ist davon auszugehen werden, dass weitere mutmassliche Opfer identifiziert werden konnten. Anhand der Chat-Nachrichten der Jahre 2018/2019 soll die Polizei rund 90 Arbeiterinnen ermittelt haben (die Staatsanwaltschaft schreibt in ihrem Haftverlängerungsantrag vom 9. Oktober 2020 [S. 2], dass bezüglich rund 40 Personen ein Arbeitseinsatz in der Schweiz belegt werden könne).