Er räumte zwar ein, dass ihm die bisherige ambulante Therapie und die Bewährungshilfe geholfen hätten, als noch wichtiger bezeichnete er aber den Kampfsport. Insgesamt zeigte sich in der Einvernahme das Bild eines Mannes, der vordergründig bereit ist, alles zu tun, um einer weiteren Inhaftierung und der Ausweisung aus der Schweiz entgehen zu können, der jedoch verschiedentlich die Wahrheit zurechtbog, verharmloste und beschönigte, das Ausmass und die Vielzahl eigener Probleme verkennt bzw. auf seinen angeblich überwundenen Drogen- und Alkoholmissbrauch zurückführt