Das Risikoprofil ergebe sich einerseits aus dem schädlichen Gebrauch psychotroper Substanzen. Andererseits spielten die unterdurchschnittliche Intelligenz und die Impulskontrollproblematik eine Rolle. Für die Störungskomponenten gebe es indes prognostisch wirksame Behandlungsmöglichkeiten zwecks Absenkung der Rückfallrisiken. Inhaltlich sollten psychoedukative und psychotherapeutische Interventionen erfolgen, die sich auf die Suchtproblematik, auf eine Abstinenzbereitschaft und auf eine verbesserte Selbstkontrolle fokussieren sollten.