Er hat seine Kindheit und die prägenden Jugendjahre bzw. den grössten Teil seines Lebens in Italien verbracht. Es kann folglich davon ausgegangen werden, dass er über gute Kenntnisse der heimatlichen Sprache verfügt und mit der dortigen Kultur vertraut ist. Auf Frage anlässlich der Hafteröffnung vom 17. Mai 2020, ob er Verwandte oder Bekannte in der Schweiz habe, antwortete er, nein, er sei alleine. Er habe hier nur eine Tochter (geb. 31. Juli 2017). Diese gehe er «zwischendurch» abholen. Im Moment habe er mit ihr nur am Wochenende Kontakt (vgl. Z. 43 ff.; 62 ff. des Einvernahmeprotokolls).