Bereits am Vormittag waren Schuss- bzw. Detonationsgeräusche im Innern des Hauses hörbar. Am Abend eskalierte die Situation, als ein Enzian-Mitarbeiter beim Versuch, über ein Fenster in das Haus einzusteigen, von einem vom Beschwerdeführer aus dem Hausinnern abgegebenen Schuss nur knapp im Brustbereich verfehlt wurde. Während die Polizei in der Folge weitere Massnahmen traf, um ins massiv verbarrikadierte Haus vorzudringen, kam es kurz nach Mitternacht im Hausinnern zu weiteren Schussabgaben. Am 9. September 2010, kurz nach 01:00 Uhr, kletterte der Beschwerdeführer mit einer Langwaffe in der Hand aus einem Fenster der Hochparterre-Wohnung der Liegenschaft.