Aus diesen Ausführungen folgt, dass sich Prof. Dr. med. F.________ sehr wohl mit der Frage nach der Art des Heroinkonsums befasst hat. Zu erwähnen ist weiter, dass es laut einer Studie selbst bei einer Injektion auch Fälle von Drogentoten gibt, bei denen keine Einstichstelle nachgewiesen werden kann. Begründet wird dies damit, dass Konsumenten teilweise feine Nadeln benützen, die sehr kleine und damit nur sehr schwer zu entdeckende Einstichstellen hinterlassen (STURM, Drogentodesfälle in Südbayern in den Jahren 2009 bis 2014 unter besonderer Berücksichtigung von Fentanyltoten, Diss. Nürnberg 2019, S. 68).