(RIEDO, Der Strafantrag, 2004, S. 451). Wenn Unklarheit bezüglich der Strafbarkeit des Verhaltens bestehen sollte, müsse präventiv ein Strafantrag gestellt (Urteil des Bundesgerichts 6B_317/2015 vom 22. Juni 2015 E. 2) und nicht abgewartet werden, bis genügend Beweismittel erlangt worden seien (BGE 101 IV 113 E. 1b). Das Wissen um die rechtliche Qualifikation der Tat sei in dieser Sache irrelevant (RIEDO, in: Basler Kommentar zum Strafrecht, 4. Aufl. 2019, N 16 zu Art. 31 StGB).