28 Frustrationen und Schwierigkeiten in einem therapeutischen Prozess aufzuarbeiten. Damit würde langfristig die Wahrscheinlichkeit für das ungünstige Szenarium, in dem der Verurteilte wieder Kontakte zu Kindern knüpfe und diese dann sexualisiere, ansteigen. Angesichts der Komplexität und Schwere des Störungsbildes sei ohnehin von einem länger andauernden Prozess der Festigung neuer funktionaler Verhaltensweisen auszugehen. Er empfiehlt im Ergebnis eine Massnahmenverlängerung um weitere fünf Jahre (BK 19 380 pag. 397 f. und 403).