Mittel- bis langfristig, d.h. im Verlauf eines bzw. mehrerer Jahre ist jedoch aufgrund der beschriebenen persönlichkeitsimmanenten Defizite und der bestehenden sexuellen Präferenzstörung von einer ungünstigen Legalprognose hinsichtlich erneuter sexueller Handlungen mit Kindern auszugehen, wenn die therapeutischen Interventionen bei Herrn A.________ nicht weitergeführt werden und es zu Überforderungssituationen kommt. Das Risiko von Sexualdelikten zum Nachteil fremder Kinder ist demgegenüber gering.»