Einen wesentlichen Hintergrund stellten aber sicher die bisexuelle Pädophilie und der damit verbundene Wunsch, sexuelle Interessen umzusetzen, dar. Gleichzeitig entsprächen das manipulative Vorgehen (schrittweise Ausweitung intimer Grenzen, gemeinsame, «normal gemachte» Nacktheit, durch den Verurteilten übernommene Körperpflege, aber auch Inaussichtstellen von Übeln, sollten sich die Opfer nicht fügen) und das Streben nach unmittelbarer Bedürfnisbefriedigung dem dissozialen Handlungsstil. Relevant sei sodann ein fehlendes Gespür für intime Grenzen und Nähe infolge einer fehlenden entsprechenden Sozialisation (BK 19 380 pag.