Die Diagnose einer Störung der Sexualpräferenz ergibt sich laut Prof. Dr. med. E.________ daraus, dass die sexuellen Handlungen über einen Zeitraum von mehreren Jahren hinweg wiederholt vorgekommen seien, unterschiedliche Kinder betroffen hätten und es nach bereits erfolgten Urteilen bzw. während laufenden Verfahren zu weiteren Delikten gekommen sei. Dies spreche für ein besonderes Interesse an sexuellen Handlungen mit Kindern. Angesichts der vier präpupertären Opfer sei das Kriterium einer pädophilen Störung erfüllt, auch wenn der Verurteilte das Vorhandensein von überdauernden Fantasien mit Kindern verneine. Da er aber