8. Vorleben und persönliche Verhältnisse Der Verurteilte blickt auf eine ausgesprochen schwierige Kindheit und Jugendzeit zurück. Die ersten Lebensjahre, welche er in seinem Elternhaus verbrachte, waren geprägt von gewalttätigen und sexuellen Übergriffen durch seinen Vater. Danach wurde er fremdplatziert und lebte in verschiedenen Heimen. Auch dort musste er zuweilen Gewalt von Seiten der Betreuer erleben. Er zeigte verschiedene Verhaltensauffälligkeiten. Eine Lehre als Schreiner und eine als Koch brach er ab. Danach arbeitete er während rund zwölf Jahren bei einem Chilbi-Betrieb. Seit 1997 bezieht er eine IV-Rente.