Konkrete Anhaltspunkte, die vorliegend auf eine erhöhte Kollusionsgefahr hindeuten würden, sind jedoch nicht erkennbar. Was die ehemaligen Patienten angeht, ist darauf hinzuweisen, dass diese bereits einmal – wenn auch nicht parteiöffentlich – befragt worden sind. Sie alle haben, teils nur in einzelnen Punkten, teils in grösserem Umfang, belastende Aussagen zu Protokoll gebracht und es ist nicht zu erwarten, dass sie diese in einer parteiöffentlichen Befragung grundlegend ändern werden. Überdies war im Zeitpunkt der ersten Befragungen bereits über den «Bandscheiben-Skandal» berichtet worden.