Wer positiv auf THC getestet wird, anschliessend mit Geschirr um sich schmeisst, sich als tickende Zeitbombe betitelt, die für nichts garantieren könne und Betreuer angreife – die notabene dem Beruf nachgehen, Jugendlichen wie dem Beschwerdeführer zu helfen, dass er in Zukunft ein deliktsfreies Leben führen kann –, ist in einem Massnahmenzentrum in aller Regel untragbar. Deshalb war es zur Wahrung der Sicherheit der betroffenen Mitarbeiter und der Mitinsassen geeignet und erforderlich, den Beschwerdeführer zeitnah vorübergehend in Sicherungshaft zu versetzen. Das öffentliche Interesse an diesem staatlichen Eingriff ist evident.