Es muss davon ausgegangen werden, dass sich der Gesundheitszustand der Beschuldigten seitdem (eher) verschlechtert hat. Die Hausärztin der Beschuldigten hielt mit Bericht vom 16. April 2018 fest, die Gedächtnisstörungen hätten im Jahr 2017 stark zugenommen. Die Beschuldigte sei nicht mehr in der Lage, Entscheidungen selber zu treffen. So bestelle sie beispielsweise mehrmals am Tag bei der Praxis der behandelnden Ärztin ihre Medikamente.