Dieser hielt zu Art. 217 StGB Folgendes fest (BOSSHARD, in: Basler Kommentar, Strafrecht, 4. Aufl. 2018, N. 8 zu Art. 217 StGB): Abs. 1 setzt auf verschiedenen familienrechtlichen Beziehungen beruhende Unterhalts- und Unterstützungspflichten des Zivilrechts voraus (BGE 122 IV 207, 209 E. 3d m.w.N.; PK-TRECHSEL, Art. 217 N 2; DONATSCH/THOMMEN/WOHLERS, IV, 6 f.). Auf eine Aufzählung der möglichen Anspruchsberechtigten konnte der Gesetzgeber verzichten, da mit der Formulierung «familienrechtliche Unterhalts- und Unterstützungspflichten» alle Fälle erfasst sind, welche strafrechtlichen Schutz geniessen (BRODER, ZStrR 1992, 297; Botschaft 1985, 1054;