Dieser Meinung scheint auch das Bundesgericht zu folgen: «Le dessein d'enrichissement illégitime fait en revanche défaut si, au moment de l'emploi illicite de la valeur patrimoniale, l'auteur en paie la contre-valeur (…)» (Urteile des Bundesgerichts 6B_1202/2017 vom 23. März 2018 E. 3.1 und 6B_279/2017 vom 23. Januar 2018 E. 2.1). Hingegen ist trotz Ersatz des Gegenwerts dann von einer Bereicherung auszugehen, wenn eine Sache veruntreut wird, die nicht jederzeit und ohne nennenswerte Schwierigkeiten zu einem bestimmten Preis käuflich erworben werden kann (BGE 107 IV 166 E. 2b).