psychische Störung mehr vorlag. Die Hinweise, die in eine andere Richtung deuten, vermögen diese Einschätzung nicht umzustossen. So wird zwar die Diagnose von Dr. med. D.________ vom Dezember 2016 in den genannten Berichten an verschiedenen Stellen wiederholt, jedoch nirgends thematisiert, ob diese so überhaupt noch aktuell ist. Die Therapeuten gehen in ihren Verlaufsberichten einfach vom Fortbestand der schweren psychischen Störung aus, ohne den aktuellen Stand der Störung zu beschreiben. Einzig die KoFaKo führt sogar in ihrem jüngsten Bericht vom 12. September 2018 noch aus, sie erkenne eine lang anhaltende und chronifizierte Symptomatik mit Bezug zur Delinquenz.