Auch der psychiatrisch-psychologische Dienst bezog in diesem Bericht Stellung. Es wurde ausgeführt, der Verurteilte sei sehr auf das Leben ausserhalb der Institution fokussiert und zeige grosse Sehnsucht nach extramuralen Erfahrungen. Damit sei eine gewisse Therapiemüdigkeit verbunden. Die zentralen Themen in der Therapie seien derzeit daher die Beziehung zu seiner Ehefrau und die Aufarbeitung aktueller Belastungen. Weiter seien verschiedene Bindungstheorien besprochen worden. Was das Störungsbild anbelangt, wurden keine eigenen Diagnosen gestellt, sondern diejenigen aus dem Gutachten 2016 wiederholt.