Die Beschuldigte verneint das Vorliegen eines strafrechtlich relevanten Ehreingriffs mit der Begründung, dass die von ihr weitergeleitete Kritik nichts anderes sei, als eine (immerhin höchstrichterliche) subjektive Beurteilung der (offenbar über längere Zeit beobachteten) Arbeitsweise und Methodik des Beschwerdeführers in seiner (beruflichen) Funktion als Rechtsvertreter in zahlreichen Beschwerdeverfahren. Eine über die berufliche Fähigkeiten und Leistungen hinausgehende Kritik sei nicht erkennbar. 5.2