Sie zog sich nach ihren Angaben daraufhin Hose, Slip und Nylon-Strümpfe aus. Weder brachte sie Einwände vor, noch stellte sie Fragen zur bevorstehenden Untersuchung. Es hätte ihr offen gestanden, die Untersuchung abzulehnen, vorzuschlagen, sie würde diese später machen wollen, etc. Auch in ihrer Beschwerde gibt sie an, in eine professionelle Untersuchung eingewilligt zu haben. Es kann also davon ausgegangen werden, dass sie mit der Einführung der Vaginalsonde rechnete. Es kann offen gelassen werden, ob sie verbal ihre Zustimmung zur Untersuchung erklärte oder nicht.