Danach habe ihm ein Freund eine Stelle im Bahnhof Zürich in Aussicht gestellt. Seine Freunde lebten in der Schweiz, ebenso seine Kernfamilie, bestehend aus seiner Mutter, der Tante und seinem 11-jährigen Sohn aus erster Ehe. Seit November 2017 würde zudem seine zweite Ehefrau in der Schweiz leben. Zur Dominikanischen Republik habe er demgegenüber keine engen Bindungen. Die noch vorhandenen Verwandtschaftsbeziehungen seien nur oberflächlich. Seine Hauptbezugspersonen und seine beruflichen Aussichten seien in der Schweiz. Ihm sei daher nicht daran gelegen, die Rückkehr in die Schweiz durch eine Flucht dauerhaft zu verunmöglichen.