(TRECHSEL/CRAMERI, a.a.O. N. 4 zu Art. 138 m.w.H.). Anvertraut sind Vermögenswerte folglich nur, wenn der Täter Verfügungsmacht erhält und ohne Mitwirkung des Treugebers über sie verfügen kann (NIGGLI/RIEDO, in: Basler Kommentar Strafgesetzbuch II, 4. Aufl. 2018, N. 46 und 96 zu Art. 138; Urteil des Bundesgerichts 6B_415/2010 vom 1. September 2010 E. 3.3). Tatobjekt können dabei nur wirtschaftlich fremde Vermögenswerte sein, d.h. solche, die der Täter ständig zur Verfügung des Treuegebers zu halten und deren Wert er zu erhalten hat (TRECHSEL/CRAMERI, a.a.O. N. 10 zu Art. 138; NIGGLI/RIEDO, a.a.O., N. 34 und 47 zu Art. 138).