Er scheine auch physisch und psychisch in der Lage, die Kinder derart unter Druck zu setzen, dass eine tatsächliche Gefahr für sexuelle Übergriffe bestehe. Sein früheres Grooming-Verhalten attestiere ihm trotz seiner hirnorganischen Defizite ausreichende Fähigkeiten, sich in die Kinder hineinzuversetzen und sie zu manipulieren. Liebesbriefe seien aus Sicht des Gutachters ein alarmierender Hinweis auf eine stark deliktsrelevante Dynamik, die klar in Richtung sexueller Übergriff deute, wenn die Dynamik nicht erkannt und vom Helfernetz unterbrochen werde.