Die Behandlung der Störungen und Defizite des Beschwerdeführers würde zwar eine sehr lange Zeit in Anspruch nehmen. Es gebe indessen kleine, aber dennoch erkennbare Entwicklungsschritte wie die durchgehende Suchtmittelabstinenz und der verbesserte Kontakt zu seinen Töchtern. Ihrer Ansicht nach scheine beim Beschwerdeführer die Problematik der Therapierbarkeit nicht nur hirnorganisch, sondern auch anamnestisch bedingt zu sein. Während die hirnorganischen Defizite therapeutisch nicht beeinflussbar seien, könnten die psychosozialen und die sozialisierten Faktoren beeinflusst und therapeutisch durch eine Aufbearbeitung der Lebensgeschichte behandelt werden.