4. 4.1 Der unrechtmässigen Aneignung macht sich strafbar, wer sich eine fremde bewegliche Sache aneignet, um sich oder einen andern damit unrechtmässig zu bereichern, wenn nicht die besonderen Voraussetzungen der Artikel 138-140 StGB (Art. 137 Ziff. 1 StGB). Geschützt ist die Verfügungsmacht des Berechtigten über die betreffende Sache (NIGGLI/RIEDO, in: Basler Kommentar, 3. Aufl. 2013, N. 28 vor Art. 137 StGB). Ob eine Sache «fremd» ist, bestimmt sich nach den zivilrechtlichen Eigentumsverhältnissen gemäss Art. 641 ff. Schweizerisches Zivilgesetzbuch (ZGB; SR 210) (BGE 132 IV 5 E. 3.3 S. 8 f. [Pra 2006 Nr. 136 S. 936]).