Ein Abweichen vom Grundsatz der Verfahrenseinheit bildet eine Ausnahme und rechtfertigt sich nur, wenn sachliche – d.h. objektive – Gründe vorliegen, die der Sache dienen (Art. 30 StPO). Die Verfahrenstrennung soll dabei vor allem der Verfahrensbeschleunigung dienen bzw. eine unnötige Verzögerung vermeiden helfen (BGE 138 IV 214 E. 3.2; SCHMID, Handbuch des Schweizerischen Strafprozessrechts, 2. Aufl. 2013, N 437; BARTETZKO, in: Basler Kommentar, Schweizerische Strafprozessordnung, 2. Aufl. 2014, N. 3 ff. zu Art. 30 StPO).