Die Beibehaltung der antiandrogenen Medikation senke das Risiko erneuter Delinquenz zwar deutlich, doch sollte der stark deliktrelevante Aspekt der hohen Bedürftigkeit und Wunsch nach Nähe und Zuwendung weiter therapeutisch behandelt werden. Psychotherapeutisch müsse der Fokus auf die dysfunktionale und deliktrelevante Beziehungsgestaltung des Beschwerdeführers gelegt werden. In diesem Zusammenhang würden weitere Lockerungen im Sinne von unbegleiteten Ausgängen als wichtig angesehen, um das Kontaktverhalten des Beschwerdeführers zu beobachten und therapeutisch bearbeiten zu können.