Obwohl Stress in der Beziehung und bei der Arbeit und der daraus resultierende enthemmende Alkoholkonsum als relevante Kontextfaktoren gesehen werden könnten, sei die Hauptmotivation des Beschwerdeführers über Jahre unausgesprochen geblieben. Er habe die Diagnose der Pädophilie im Verlauf zwar grundsätzlich akzeptieren und annehmen können, es habe ihm aber nicht möglich geschienen, einen emotionalen Zugang zu entsprechenden Anteilen zu finden. Gegen Ende des Aufenthalts habe der Beschwerdeführer in der Therapie am 24. Juni 2016 zugeben können, dass er eine pädophile Neigung verspüre und schon immer verspürt habe.