Das kürzlich gezeigte Beziehungsverhalten mit Grenzüberschreitungen und kognitiven Verzerrungen müsse als kritisch beurteilt werden. Die Beibehaltung der antiandrogenen Medikation senke das Risiko erneuter Delinquenz zwar deutlich, jedoch sollte der stark deliktrelevante Aspekt der hohen Bedürftigkeit und Wunsch nach Nähe und Zuwendung weiter therapeutisch behandelt werden.