Dabei habe er mit einer teilweise undifferenzierten, idealisierenden und wenig kritischen Interpretation seines eigenen Verhaltens sowie der Signale der Mitpatientin imponiert, welche wiederholt geäussert habe, dass sie keine enge Beziehung wolle. Dies werde nicht als Ausdruck sexuellen Interesses oder als Beleg für etwaiges Therapieversagen der antiandrogenen Behandlung gesehen, sondern als Ausdruck für sein grosses Bedürfnis nach Beziehungen, Nähe und Normalität.