von seinen Emotionen und Wunschvorstellungen habe leiten lassen. Konkret sei es ihm schwer gefallen, sich adäquat von den Avancen einer erwachsenen, deutlich jüngeren Mitpatientin abzugrenzen. Der Beschwerdeführer habe gewisse Vorsätze verworfen, um ihr zu gefallen, und habe Schwierigkeiten gezeigt, Distanz zu wahren oder die Signale der Mitpatientin kritisch auf ihre Bedeutung zu prüfen. Dabei habe er mit einer teilweise undifferenzierten, idealisierenden und wenig kritischen Interpretation seines eigenen Verhaltens sowie der Signale der Mitpatientin imponiert, welche wiederholt geäussert habe, dass sie keine enge Beziehung wolle.