Die Beibehaltung der Testosteron senkenden Medikation, gegebenenfalls auch die präventive Einnahme von Antabus, würden das Risiko erneuter Delinquenz deutlich senken. Ein erhöhtes Risiko für erneuten Alkoholkonsum bestehe bei Auftreten von vor allem familiären Problemen resp. Verlusten. Während begrenzten Ausgängen seien impulsive Übergriffe auf Kinder wenig wahrscheinlich, zumal der Beschwerdeführer zuvor nie unalkoholisiert delinquiert habe und es bei seinen Delikten – zumindest in den vergangenen zwei Jahrzehnten – immer zu vorherigen Anbahnungshandlungen mit bzw. dem Aufbau von Beziehungen zu den Opfern gekommen sei.