Es handle sich demnach nicht um ein hohes Risiko. Moderat bedeute aber auch, dass das Risiko gegenüber dem – naturgemäss sehr geringen – Risiko der Normalbevölkerung deutlich erhöht sei. Es handle sich beim hier beschriebenen moderaten Risiko für den Bereich von Sexualdelikten an Kindern sicherlich um ein relevantes und nicht um ein vernachlässigbares Risiko. Auch bei einem moderat ausgeprägten Risiko seien gerade für sexuelle Handlungen an Kindern risikosenkende Massnahmen weiterhin klar indiziert. Die Wahrscheinlichkeit für erneute Delikte im hands-off- Bereich (sexuelle Belästigung und Pornografie) stuften die Gutachter als leicht erhöht ein, nämlich moderat bis deutlich.