Ohne weitere Behandlungserfolge müsse aktuell (2017) mittel- und langfristig von einer mittelgradig bis stark erhöhten Rückfallgefahr von Sexualdelikten gegenüber pubertierenden/adoleszenten Jugendlichen ausgegangen werden. Manipulatives, betrügerisches und nötigendes Verhalten sei mit Nötigung und erzwungenem Oralverkehr weiterhin zu erwarten (Vollzugsakten Band II, pag. 535 und 539, S. 77 und S. 85 des Gutachtens). Eine bedingte Entlassung erscheine nicht vertretbar. Derzeit stünden noch zu viele Themen aus, die bearbeitet werden müssten, um eine verbesserte Legalprognose annehmen zu können.