Der Beschuldigte war sich seit längerem bewusst, dass er bei der Pflege seiner schwer kranken Frau Unterstützung benötigte, weshalb er sich in den letzten Jahren vor dem Tod täglich durch verschiedene Mitarbeiterinnen der Spitex helfen liess. Er bildete sich in puncto Umgang mit MS- Patienten weiter (z.B. an einem im Heim durchgeführten Kurs betr. Lagerung von MS-Patienten) und lernte über die 20 Jahre viel dazu. Damit wird deutlich, dass sich der Beschuldigte aus einer Ex-ante-Perspektive durchaus in der Lage sah und auch sehen durfte, seine Frau mit der genannten fachlichen Unterstützung weiterhin zu pflegen.