Über die Entwicklung in den folgenden Tagen würden sich die Aussagen des Beschuldigten und der Mitarbeiterinnen der Spitex nicht decken. Der Beschuldigte habe angegeben, dass es seiner Ehefrau in den Tagen vor dem Tod nicht merklich schlechter gegangen sei. Sie habe Appetit gehabt und gegessen. Das Fieber sei am Morgen jeweils höher gewesen, im Verlauf des Tages aber stets zurückgegangen bzw. abgeklungen. Sie habe wohl weniger Spasmen gehabt, ansonsten sei aber nicht viel anders gewesen. Die Mitarbeiterinnen der Spitex hätten demgegenüber angegeben, dass sich der Zustand nach dem 5. Oktober 2015 verschlechtert habe.