An diesen beiden in der Botschaft genannten Voraussetzungen hielt das Bundesgericht in seiner Rechtsprechung fest (BGE 138 IV 197 E. 2.3.4; Urteil des Bundesgerichts 66_226/2017 vom 10.07.2017 E. 4.3.1). Beim Entscheid, ob dem Straf- und Zivilkläger eine angemessene Entschädigung für notwendige Aufwendungen zusteht, verfügt der Richter über ein weites Ermessen (Urteil des Bundesgerichts 6B_226/2017 vom 10.07.2017 E. 4.3.3; EYMANN, a.a.O., S. 316). Der Straf- und Zivilkläger macht gemäss Kostennote vom 03.07.2017 einen Betrag von CHF 4'919.60 (inkl. Auslagen und MwSt.) für den Zeitraum vom 08.07.2015 bis 26.01.2017 geltend (p. 193 ff.).