Aus dem Gutachten geht hervor, dass sich die Legalprognose seit der letzten gutachterlichen Stellungnahme vom 5. Dezember 2016 wesentlich verschlechtert habe. Aufgrund der gewalttätigen Übergriffe im Februar und Mai 2017 sowie des Vorfalles vom 14. Juli 2017 ergebe sich eine mittlerweile wesentlich höhere Ausführungsgefahr von (zukünftigen) Gewaltdelikten. Zumindest ab September 2017 müsse mit einer deutlich höheren Wahrscheinlichkeit für (schwere) Gewalttaten (bis hin zu [mehrfachen] Tötungshandlungen) gerechnet werden.