Es handle sich um ein relevantes und nicht um ein zu vernachlässigendes Risiko. Auch bei einem moderat ausgeprägten Risiko seien risikosenkende Massnahmen (weiterhin) klar indiziert. Die Wahrscheinlichkeit für erneute Delikte im «Hands-off»-Bereich (sexuelle Belästigung und Pornografie) stuften die Gutachter, leicht erhöht, als moderat bis deutlich ein (S. 91, 104 f.). In der Begutachtung vom 12. April 2012 durch den Forensisch-Psychiatrischen Dienst der Universität Bern (Amtliche Akten, Nr. 2037/12, Band 1, pag. 267 ff.) gingen die Gutachter von einem «durchschnittlichen bis hohen Rückfallrisiko» aus (S. 29–31, 37).