Darin sprach sich die Grosse Kammer des EGMR eindeutig für die Identität des Sachverhalts aus (Ziff. 82 f.). Demnach ist das Verbot der Doppelverfolgung bzw. -bestrafung schon dann verletzt, wenn eine erneute Verfolgung aus identischen oder im Wesentlichen gleichen Sachverhaltselementen stattfindet (KARPEN- STEIN/MAYER, EMRK, Kommentar, 2. Aufl. 2015, N. 10 zu Art. 4 ZP VII; Urteilsanmerkung von ACKERMANN, in: forumpoenale 5/2009, S. 258 ff., 261 f.).